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01.08.2017

Relaunch des Birklinger Internetauftritts

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Augustiner am See:
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Historisches

Im Jahr 1159 wurde Birklingen erstmals in den Quellen erwähnt.

Während des Mittelalters folgten wechselnde Herrschaften. Die Grafen von Castell waren dabei die wichtigsten.

Fürstbischof Johann von Grumbach ließ im Jahr 1459 die Augustinerchorherren im Ort ansiedeln, sie sollten die im 15. Jahrhundert aufblühende Wallfahrt in Birklingen betreuen. Im Jahr 1464 erwarben die Chorherren das Dorf.

Nach dem Bauernkrieg des Jahres 1525 wurde das Kloster 1546 aufgelöst. Daraufhin erhielt das Hochstift Würzburg den Ort.

Im 18. Jahrhundert war Birklingen einige Zeit verlassen, bevor es unter Bischof Franz Ludwig von Erthal wiederaufgebaut wurde.

Im Jahr 1972 kam Birklingen an die neugebildete Großgemeinde Iphofen.

Sehenswürdigkeiten

Die katholische Filialkirche ist der heiligen Maria geweiht. Ursprünglich entstand das Gotteshaus wegen eines wundertätigen Vesperbildes, das sich heute in der St. Vituskirche Iphofen befindet.

Eine Wallfahrt zog schnell Pilger nach Birklingen, die Errichtung des Augustinerchorherrenstiftes war die Folge. In den Jahren 1458 bis 1463 entstanden Chor und Turm, danach ging man an die Erbauung des Langhauses, welches 1506 fertiggestellt war.

Nachdem das Gotteshaus im Deutschen Bauernkrieg zerstört worden war, forcierte Bischof Julius Echter den Wiederaufbau als kleinere Kapelle.

Wiederum wurde die Kirche 1789 bis 1794 nach den Plänen des Johann Michael Fischer umgebaut. Ebenso entstand der noch bestehende Hochaltar im Jahr 1794. Ältestes Teil der Ausstattung ist eine spätgotische Madonnenfigur.

Neben der Kirche haben sich weitere Reste des Chorherrenstifts erhalten. Aus der Mitte des 15. Jahrhunderts stammen die Reste des ehemaligen Konventgebäudes, dessen Grundmauern teilweise noch vorhanden sind.

Außerdem sind noch einige Wirtschaftsgebäude vorhanden.

Am Weg nach Birklingen stand ab 1715 eine kleine, der heiligen Dreifaltigkeit gewidmete Kapelle, die für die Pilger errichtet worden war.